Donnerstag, 14. Dezember 2017

Beschreibung



Es gibt mehrere Punkte, die uns an Orientierungssport reizt und hier wollen wir versuchen mit einigen Punkten auch bei dir das Interesse zu wecken.

Zweck

Neben den vielen weiteren Punkten, die hier stehen ist der Hauptzweck der Orientierungsfahrten die Schulung diverser Sinne. Du lernst besser Karten lesen und verstehen. Du siehst im Straßenverkehr schneller Schilderschilder und kannst besser herausfiltern, welche der Schilder im Moment für Dich wichtig sind. Falls du als Fahrer teilnimmst, bekommst du mehr Fahrtraining und wirst durch diverse Stresssituationen, die während einer Ori entstehen, routinierter in Deiner Fahrweise.
Alles das sind Punkte, die Dich im Straßenverkehr sicherer machen und vor allem in Gegenden, in denen du das erste Mal bist, wirst du Dich viel Routinierter bewegen können.

sporttouristisch

So werden Orientierungsfahrten offiziell genannt und es sagt auch schon ein Grund, weshalb viele an Orientierungsfahrten gefallen finden.
Du lernst Land und Leute kennen. Die Veranstaltungen finden ja in ganz Deutschland statt und je nach Interesse an Orientierungsfahrten kannst du also auch mal weiter weg an einer Fahrt teilnehmen. Während der Fahrt löst du aber nicht nur die Aufgaben, auch siehst du eine Menge von der Landschaft. So mancher hat auf diese Weise schon eine Urlaubsgegend in Deutschland gefunden. Auch lernst du so Deine Umgebung ganz neu kennen und wunderst Dich, was es da alles in Deiner Wohngegend gibt und du noch nicht kennst.

lizenzfrei

Das ist natürlich auch ein sehr wichtiger und Interessanter Punkt. Orientierungsfahrten werden zwar unter dem Dach großer Deutscher Automobilclubs veranstaltet, wie ADAC, AvD und ADMV, aber damit du daran Teilnehmen kannst, brauchst du, anders als bei vielen anderen Autosportarten, keine Lizenz. Es kann sozusagen jeder daran Teilnehmen. Und da ein Team immer auch aus einem Beifahrer besteht, können sogar Minderjährige mitmachen.
So können zum Beispiel auch der Vater und der Sohn daran Teilnehmen. Oder auch die Mutter und die Tochter. Mal eine ganz neue Art des Familienlebens.

Leute

Auch das ist ein Punkt, den man nicht unter den Tisch fallen lassen sollte.
An Orientierungsfahrten nehmen viele Personen teil. Nach einigen Fahrten wirst du sehen, das bei den Fahrten immer einige Teilnehmen, die auch bei der letzten Veranstaltung schon dabei waren und bei der davor. Sie sind halt fast immer dabei.
So wirst auch du sehr schnell in die Gruppe der Orientierungssportler aufgenommen und lernst neue Leute kennen und sogar vielleicht auch neue Freunde.
Du wirst dich vielleicht auch, neben Orientierungsfahrten, mit einigen Leuten treffen und wirst vielleicht sogar in einen lokalen Motorsportclub eintreten. Da wärst du zumindest nicht der erste. Und das obwohl du eigentlich gar keine Ahnung von Autos hast. Brauch man bei dieser Art von Sport auch nicht.

Kosten

Wenn ich sage, daß dieser ganze Spaß nichts kostet, würde mir das keiner glauben und wäre auch gelogen.
Aber er kostet weniger als manche vielleicht denken. Die Startgelder (siehe Material) werden pro Team genommen und können geteilt werden. Eine Lizenz brauchst du auch nicht. Das Fahrzeug muss keine Zusatzaustattung haben. Da reicht jeder normale PKW mit TÜV. An extra Material werden nur einige Kleinigkeiten benötigt die fast jeder schon bei sich liegen hat (siehe wieder Material). Und die Benzinkosten sind auch in vertretbaren Maße, bei einer Streckenlänge von max. 60km (Klasse C in der Berlin-Brandenburg Meisterschaft)

© 2002-2017 Carsten Kuinke