Samstag, 25. November 2017

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"Zweitausend + 11 Tücken" der ARGE Ostsee-Rallye e.V. im RKB (9.4.2011)

 Martin (16.5.2011)

Heute morgen haben wir uns morgens um 7 Uhr bei bestem Wetter auf den Weg zur jährlichen „Tücken“-Ori gemacht. Dieses Jahr hat Marina Marks die Fahrtleitung von Peter Kietzmann übernommen. Wir waren sehr gespannt, wie sich das auf die Fahraufträge auswirken sollte.
16 weitere Teams haben den Weg nach Zehdenick-Burgwall gefunden. Um 11:30 Uhr war Fahrerbesprechnung. Es wurden nur die schlechten Straßenverhältnisse und die möglichen Blitzer auf der Bundesstraße angesprochen. Um 12:01 Uhr startete das erste Fahrzeug auf die gut 120 km lange Strecke, für die vier Stunden und eine Stunde Karenz zur Verfügung standen.

Auf 3 DIN A4 Seiten waren 9 Aufgaben mit topografischen Kartenkopien und Google-Karten zu fahren.

Aufgabe 1 hatte schon ein paar kleine Tücken zum Aufwärmen. Ein Kreisverkehr musste komplett umrundet werden und ein „versteckter“ Punkt war näher als ein Pfeil. Der Pfeil war durch den Punkt nur noch über einen sehr großen Umweg erreichbar. Einige Teilnehmer standen schon am Straßenrand und haben darüber nachgedacht. Einige Kilometer später wurde das Rätsel dann aufgelöst. An der 1. Stempelkontrolle wurde per Änderungszettel der Pfeil neutralisiert.

In Aufgabe 2 musste zunächst das Wort „TÜCKE“ in Morsecode übersetzt werden. Ein Morsealphabet wurde zur Verfügung gestellt. Nach dem Morsecode sollten jeweils ein Punkt und ein Strich in einem Industriegebiet angefahren werden. Mit einem Pfeilwurm endete die Aufgabe. Zur nächsten Aufgabe war die Landesstraße auf der Übersichtskarte unterbrochen.

In Aufgabe 3 sollte die kürzeste Gesamtstrecke gefahren werden. Die Einbahnstraßenregelung war aufgehoben und zwei der Aufgabenteile waren nummeriert. Da keine Reihenfolge gefordert war, war wohl das Überfahren von anderen Aufgabenteilen vor den nummerierten erlaubt. Hier haben wir uns die zweiten 10 Punkte eingefangen. Nach der Aufgabe ging es über neutrale Strecke aus dem Ort raus. Gelesen haben wir das auch. Nur die Kontrolle 24 haben wir trotzdem notiert.

Aufgabe 4 bestand dann aus 3 Doppelpfeilen, die wie ein T angeordnet waren. Jeder Pfeil durfte nur einmal in jede Richtung gefahren werden. Viele Teilnehmer haben in dieser Aufgabe einen längeren Weg zum Ende gefahren, da das Gebiet gerade auf die 3 Übersichtskarten verteilt war. Nach der Aufgabe wurde in Aufgabe 5 nur die Bordkarte an der DK abgegeben.

In Aufgabe 6 waren 3 Punkte und eine Fischgräte mit angegebenem Anfangspunkt zu fahren. Da auch hier keine Reihenfolge angegeben war, sollte die Fischgräte als 2. Aufgabenteil gelöst werden. Nach der Fischgräte mussten die NordOM Teilnehmer aufpassen, denn auf dem Weg zu den noch fehlenden Punkten wäre man auf dem direkten Weg amerikanisch abgebogen. Das ist in der ADMV Grundausschreibung verboten.

In Aufgabe 7 gab es einen Pfeilwurm und ein Pfeil. Bei uns im Auto gab es eine kurze Diskussion, ob der eine Pfeil ein Doppelpfeil sein soll. Wir haben uns zum Glück für die richtige Lösung entschieden.

Nach einer längeren Verbindung zu Aufgabe 8 durch schon aus Aufgabe 4 bekanntem Gebiet sollten nun nur Striche gefahren werden. Ein Punkt sollte und nochmals um eine Kirche locken.

Am Anfang von Aufgabe 9 stand der Vorwagen mit Jürgen Brennecke. Eine Kontrolle war nicht pünktlich und deshalb sollten wir und ein paar weitere Teilnehmer warten. Nach ca. 10 Minuten ging es weiter. In der Aufgabe 9 sollten auch wieder ein paar Striche gefahren werden. Neben einem Kartenfehler hat Marina ein Strich in einem Autobild versteckt. Das kam uns aus alten Trockenübungen einer Bramsche Ori bekannt vor.

Die Aufgabe endete im Ziel.

Im Ziellokal hing schon einige Minuten nach unserer Ankunft die Auswertung des ersten Teils. 40 Punkte standen auf unserem Konto. 30 Punkte aus Aufgabe 3 und eine übersehene Kontrolle in Aufgabe 4. Im zweiten Teil sollten noch 40 Punkte dazu kommen. Einmal amerikanisch abgebogen und leider noch drei weitere übersehene Kontrollen. Zu viel, mann! ;-) Mit 80 Punkten belegten wir den zunächst den fünften Platz.

Einige der Teilnehmer fühlten sich bei der Auswertung ungerecht behandelt, weil bei einigen Fehlern weniger Punkten bestraft wurden, als eigentlich durch die Kontrollen dafür summiert waren. Nach dem Motto: „Warum soll der Fehler nur 20 Punkte kosten und meiner 30 Punkte?“

Ich weiß nicht ob es daran lag, aber das Ergebnis wurde nochmal verändert. Am Ende waren wir mit 90 Punkten hinter Willms/Beckers (60 P.), Kissel/Müller (70 P.) und Treuke/Zeuner (70 P.) vierter. Das haben wir leider nicht mehr mitbekommen, denn wir hatte wegen Kopfschmerzen und „Aufgabe 10“ (Autobahnsperrung zwischen Zarrentin und Hornbek) das Ziellokal schon verlassen.

Trotzdem war es eine sehr schöne Fahrt, die Marina ausgearbeitet hat. Wir hoffen, dass uns die Fahrt auch im nächsten Jahr im Ori-Kalender erhalten bleibt.



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